Einfahrten und Stellplätze
Befahrbare Flächen brauchen eine ausreichend dicke, lagig verdichtete Tragschicht und eine seitliche Einfassung. Betonpflaster, Naturstein und Rasengitter haben unterschiedliche Anforderungen an die Bettung.

Wir pflastern Einfahrten, Terrassen, Wege und Hofflächen – inklusive Aushub, verdichteter Tragschicht, Einfassung und geplanter Entwässerung. Was die Fläche trägt, entsteht unter dem Stein.
Flächen
Sechs typische Flächen. Sie unterscheiden sich nicht im Muster, sondern in Belastung, Aufbauhöhe und Entwässerung.
Befahrbare Flächen brauchen eine ausreichend dicke, lagig verdichtete Tragschicht und eine seitliche Einfassung. Betonpflaster, Naturstein und Rasengitter haben unterschiedliche Anforderungen an die Bettung.
Meist nicht befahren, aber der Witterung ausgesetzt. Der Aufbau muss frostsicher sein, das Gefälle vom Haus wegführen und die Höhe zur Türschwelle passen.
Für Fußgänger ausgelegt, häufig mit Kurven und wechselnden Formaten. Zuschnitte und Randausbildung bestimmen hier mehr den Aufwand als die Fläche.
Höhere Lasten durch Lieferverkehr oder Fahrzeuge mit Anhänger. Der Aufbau wird nach der tatsächlichen Belastung dimensioniert, nicht nach der Fläche allein.
Die Einfassung hält die Fläche seitlich zusammen. Ohne sie wandert das Pflaster, Fugen öffnen sich und die Kanten brechen aus – besonders an befahrenen Flächen.
Altes Pflaster aufnehmen, Unterbau prüfen und die Fläche neu aufbauen. Was wiederverwendet wird und was ergänzt werden muss, wird vor dem Ausbau festgelegt.
Was Sie bekommen
Eine gepflasterte Fläche besteht aus mehreren Lagen: Planum, Tragschicht, Bettung, Pflaster und Fugen. Jede Lage hat eine Aufgabe. Fehlt eine oder ist sie zu dünn, setzt sich die Fläche – zuerst kaum sichtbar, nach einigen Frostperioden deutlich. Deshalb richten wir den Aufbau nach der Nutzung: Eine Terrasse wird von Fußgängern und Möbeln belastet, eine Einfahrt von Pkw, ein Stellplatz für Lieferfahrzeuge von deutlich mehr.
Aushub, Unterbau, Verlegung und Fugen führen wir mit unserem Team aus. Arbeiten am Kanalanschluss oder an vorhandenen Grundleitungen stimmen wir mit dem zuständigen Fachbetrieb ab. Wer welche Leistung erbringt, steht im Angebot – getrennt nach Aushub, Tragschicht, Bettung, Pflaster und Entwässerung.
Ablauf
Die sichtbaren Steine werden zuletzt verlegt. Davor entscheiden Aushub, Tragschicht und Höhen darüber, wie lange die Fläche hält.
Fläche, Gefälle und Anschlüsse werden aufgenommen. Dabei wird festgelegt, wie das Wasser abgeführt wird und wo die Oberkante der Fläche liegt.
Der Bestand wird aufgenommen und die Aushubtiefe aus Pflaster, Bettung und Tragschicht berechnet. Weicher oder organischer Boden wird ausgetauscht.
Schotter wird in Lagen eingebaut und verdichtet, bis die Fläche die nötige Tragfähigkeit für die geplante Belastung hat.
Randsteine werden auf frostsicherem Fundament gesetzt. Danach wird die Bettung abgezogen, das Pflaster im gewählten Muster verlegt, geschnitten und abgerüttelt.
Die Fugen werden mit Splitt oder Sand verfüllt, die Fläche gereinigt und der Anschluss an Haus, Rasen oder Wege kontrolliert.
Aufbau
Sechs Punkte entscheiden, ob eine Pflasterfläche eben bleibt oder nach wenigen Jahren nachgearbeitet werden muss – vom Aushub bis zur Wasserführung.
Leistungsumfang Pflasterarbeiten
Kosten
Der Quadratmeterpreis ist nur vergleichbar, wenn Unterbau, Pflaster und Entwässerung feststehen. Genau diese Positionen weisen wir im Angebot getrennt aus.
Den Preis berechnen wir nach Fläche, Unterbau, Pflaster und Entwässerung. Befahrbare Einfahrten, Naturstein, aufwendige Entwässerung und enge Zufahrten verändern den Aufwand. Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie ein Angebot mit getrennten Positionen.
Wir kalkulieren Unterbau, Pflaster und Nebenarbeiten getrennt.
Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.
Wann nötig
Meist steht ein Neubau, eine Gartengestaltung oder eine Fläche, die nicht mehr hält, dahinter. In diesen Fällen übernehmen wir Aufbau und Verlegung aus einer Hand.
Häufige Fragen
Unterbau, Wasser und Belastung – die Fragen, die vor dem Pflastern zuerst kommen.
Das lässt sich erst nach Aufmaß von Fläche, Höhen und Unterbau belastbar sagen. Befahrbare Einfahrten mit Aushub, stärkerer Tragschicht und Entwässerung verursachen mehr Aufwand als einfache Gartenwege. Wir kalkulieren Unterbau, Pflaster und Nebenarbeiten getrennt.
Nicht immer. Ist die Tragschicht tragfähig, frostsicher und eben, kann sie bleiben. Geprüft wird, nachdem der alte Belag aufgenommen wurde; weiche Stellen und Unebenheiten werden ausgetauscht. Was bleibt und was erneuert wird, steht vorher im Angebot.
Nach dem Abrütteln und Verfüllen der Fugen sollte die Fläche je nach Witterung einige Tage geschont werden. Den Zeitpunkt der Freigabe nennen wir bei der Übergabe; bei feuchter Witterung dauert es länger.
Ja, wenn der Unterbau für die Belastung ausgelegt ist. Rasengitter brauchen eine ausreichende Tragschicht und eine seitliche Einfassung, sonst brechen die Stege. Ob Versickerung möglich ist, hängt vom Boden ab.
Über Gefälle vom Gebäude weg, bei Bedarf über Rinnen oder Punktabläufe mit Anschluss an Kanal oder Rigole. Wasserdurchlässige Fugen helfen nur, wenn der Boden darunter Wasser aufnehmen kann. Die Lösung wird vor dem Aushub festgelegt.
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