Fliesenleger beim Verlegen großformatiger Fliesen

Fliesenarbeiten auf tragfähigem Untergrund

Wir fliesen Bäder, Küchen, Böden und Außenflächen – mit geprüftem Untergrund, vollflächiger Haftung, sauberem Verlegebild und fachgerechter Abdichtung im Nassbereich.

  • BereicheBad, Küche, Boden, Außen
  • FormateMosaik bis Großformat
  • Ergebniseben, fluchtgerecht, dicht

Leistungen

Wo Fliesen verlegt werden – und was jeweils dazugehört

Wand, Boden und Außenbereich stellen unterschiedliche Anforderungen an Kleber, Fuge und Untergrund. Diese sechs Bereiche werden getrennt kalkuliert.

Wandfliesen im Bad

Wandflächen in Dusche, Wanne und Waschbereich. Im Nassbereich gehört die Verbundabdichtung unter die Fliesen, nicht dahinter.

Bodenfliesen

Flure, Wohnräume, Küchen und Gewerbeflächen. Belastung und Nutzung bestimmen Rutschklasse, Format und Fugenbreite.

Großformate

Ab etwa 60 × 60 cm braucht der Untergrund eine höhere Ebenheit, der Kleber muss vollflächig haften, und meist sind zwei Personen nötig.

Mosaik und Zuschnitte

Kleine Formate in Duschnischen, auf Bänken oder in Kurven. Viele Fugen und Schnitte kosten mehr Zeit als die Fläche vermuten lässt.

Terrasse und Außen

Frostfeste Fliesen und Platten mit Gefälle vom Gebäude weg. Anschlüsse an Sockel und Türschwelle müssen Wasser ableiten, nicht stauen.

Treppen, Sockel und Fensterbänke

Kanten, Ecken und Übergänge mit passenden Profilen. Sichtbare Schnitte werden vorab festgelegt, nicht auf der Baustelle entschieden.

Was Sie bekommen

Ein gleichmäßiges Fliesenbild, das auch nach Jahren noch sitzt

Sie beauftragen eine Fläche – und bekommen die Arbeit darunter mit: geprüfter Untergrund, passende Grundierung, Ausgleich wo nötig und im Nassbereich eine Verbundabdichtung, die unter der Fliese liegt und nicht nur am Rand.

Wir legen Verlegebild, Fugenbreite und Anschlüsse vor dem ersten Kleber fest. Fliesenarbeiten führen wir mit unserem Team oder einem eingebundenen Fliesenbetrieb aus; wer die Verlegung übernimmt und welche Materialien eingesetzt werden, steht im Angebot. Material und Lohn weisen wir getrennt aus.

Kein Überkleben auf Verdacht: Alte Fliesen können nur übernommen werden, wenn sie fest sitzen, der Untergrund tragfähig ist und die Aufbauhöhe zu Türen, Dusche und Anschlüssen passt. Ob das geht, zeigt die Prüfung vor Ort – nicht das Foto.

Ablauf

So läuft eine Fliesenfläche bei uns ab

Vom Aufmaß bis zur Übergabe. Die ersten drei Etappen entscheiden darüber, wie eben und dauerhaft die Fläche am Ende liegt.

  1. 01

    Aufmaß und Verlegebild

    Wir nehmen Flächen, Anschlüsse und Aufbauhöhen auf und legen fest, wie das Fliesenbild ausgerichtet wird: Zentrierung, Schnittkanten und Fugenbreite stehen vor dem ersten Kleber fest.

  2. 02

    Untergrund prüfen

    Haftung, Ebenheit, Saugfähigkeit und Feuchte werden geprüft. Lose Schichten und alter Kleber kommen weg, Fehlstellen werden ausgebessert. Erst danach lässt sich der Aufwand belastbar kalkulieren.

  3. 03

    Vorbereiten und abdichten

    Der Untergrund wird ausgeglichen und grundiert. Im Nassbereich kommt die Verbundabdichtung flächig auf, mit Dichtbändern an Ecken und Manschetten an Rohrdurchdringungen.

  4. 04

    Verlegen

    Fliesen werden im Dünnbett vollflächig eingebettet. Flucht und Höhe werden über die gesamte Fläche gehalten; an großen Flächen und langen Fluchten kommen Dehnungsfugen hinzu.

  5. 05

    Verfugen und übergeben

    Die Fugenbreite bleibt über die Fläche gleich, an Ecken und Wandanschlüssen wird elastisch verfugt. Danach wird gereinigt, geprüft und mit Pflegehinweisen übergeben.

Untergrund

Fünf Prüfungen vor der ersten Fliese

Die meisten Reklamationen bei Fliesen entstehen nicht durch das Material, sondern durch den Untergrund. Deshalb wird er vor dem Angebot angesehen und vor dem Verlegen geprüft.

  • Haftung und Tragfähigkeit: Lose Estriche, kreidende Anstriche, alte Kleberreste oder bröselnder Putz tragen keine Fliese. Ein Haftzugtest zeigt, ob der Bestand bleiben kann.
  • Ebenheit: Standardformate verzeihen kleine Unebenheiten, Großformate nicht. Ist der Estrich zu uneben, kommt Ausgleichsmasse darauf – und die muss trocknen, bevor es weitergeht.
  • Saugfähigkeit und Grundierung: Beton, Gips und Estrich saugen unterschiedlich. Eine passende Grundierung verhindert, dass der Kleber zu schnell Wasser verliert und keine Haftung aufbaut.
  • Alte Fliesen im Bestand: Überkleben ist nur möglich, wenn die alten Fliesen fest sitzen, der Kleber hält und die neue Aufbauhöhe an Türen, Duschtasse und Heizkörper passt. Sonst wird demontiert.
  • Aufbauhöhe und Anschlüsse: Jede Schicht zählt: Abdichtung, Kleber, Fliese, Schwelle. Vor dem Verlegen wird geprüft, ob Türblätter noch aufgehen und wie die Fliesen an Fensterbänke und Zargen anschließen.

Was der Untergrund entscheidet

Haftung
Trägt der Bestand den Kleber?
Ebenheit
Reicht sie für das gewählte Format?
Saugfähigkeit
Welche Grundierung ist nötig?
Feuchte
Ist der Estrich belegreif?
Aufbauhöhe
Türen, Dusche und Schwellen
Entsorgung
Bleiben alte Fliesen liegen?
Untergrund prüfen lassen

Verlegung

Was ein sauberes Fliesenbild ausmacht

Ein gutes Verlegebild wirkt selbstverständlich – und ist das Ergebnis von Entscheidungen, die vor dem ersten Kleber getroffen werden: Flucht, Zentrierung, Schnittkanten und Fugenbreite.

  • Verlegebild festlegen: Ausgehend von der Hauptblickrichtung wird festgelegt, wo die Fliesen zentriert werden und wo Schnitte liegen. Reststücke gehören an weniger sichtbare Stellen.
  • Kleber und Verlegeverfahren: Im Dünnbettverfahren wird der Kleber mit der richtigen Zahnung aufgezogen und die Fliese vollflächig eingebettet. Großformate und Naturstein brauchen mehr Haftung, teils beidseitigen Auftrag.
  • Flucht und Niveau halten: Mit Richtlatte, Keilen und Nivelliersystem werden Flucht und Höhe über die gesamte Fläche gehalten. Bei langen Fluchten kommen Dehnungsfugen hinzu.
  • Fugenbild und Fugenmaterial: Die Fugenbreite richtet sich nach Format und Untergrund und bleibt gleich. Zementfugen sind der Regelfall; an Ecken und Wandanschlüssen wird elastisch verfugt.
  • Reinigung und Übergabe: Nach dem Verfugen wird die Fläche fachgerecht gereinigt, ohne die frische Fuge auszuwaschen. Bei der Übergabe werden Fläche, Fugen und Anschlüsse gemeinsam geprüft.

Leistungsumfang Fliesenarbeiten

Bestandsaufnahme
Untergrund, Aufbauhöhe, Anschlüsse
Vorbereitung
Ausgleich, Grundierung, Abdichtung
Verlegebild
Flucht, Zentrierung, Schnittkanten
Verlegung
Passender Kleber und vollflächige Haftung
Fugen
Gleichmäßig, elastisch an Anschlüssen
Profil
Kanten und Übergänge sauber gefasst
Übergabe
Geprüft und gereinigt
Verlegung besprechen

Feuchte

Nassbereich und Außenbereich vertragen keine Kompromisse

Im Duschbereich liegt Wasser nicht nur auf der Fliese, sondern dringt über Fugen und Kapillaren in den Untergrund. Deshalb gehört dort eine Verbundabdichtung unter die Fliesen – flächig, mit Dichtbändern an Ecken und Manschetten an Rohrdurchdringungen.

  • Nassbereich: Dusche, Wanne und Waschplatz bekommen eine flächige Abdichtung mit Dichtband und Manschetten. Zwischen den Lagen muss die Abdichtung trocknen.
  • Belegreifer Estrich: Gefliest wird erst, wenn der Estrich belegreif ist. Bei Fußbodenheizung gehört das Aufheizprotokoll dazu – sonst lösen sich Fliesen, wenn der Estrich arbeitet.
  • Asbest im Bestand: In alten Fliesenklebern und Spachtelmassen kann Asbest stecken. Das klärt vor der Demontage ein zugelassenes Labor.
  • Außen und Gefälle: Wasser muss vom Gebäude weg ablaufen, sonst steht es an der Schwelle. Frostfeste Fliesen und ein passender Unterbau sind Voraussetzung.
Wichtig für die Planung: Im Nassbereich ist die Abdichtung keine Zusatzleistung, sondern Teil der Fliesenfläche. Wer sie im Angebot nicht findet, sollte nachfragen, wie der Duschbereich abgedichtet wird.

Kosten

Was den Preis für Fliesenarbeiten bestimmt

Der Quadratmeterpreis ist nur vergleichbar, wenn Format, Untergrund, Fugenbild und Abdichtung feststehen. Diese Punkte weisen wir getrennt aus.

Kalkulation Auf Anfrage individuell nach Format, Untergrund und Verlegeart

Den Preis berechnen wir nach Format, Untergrund, Fugenbild und Abdichtung. Großformate, Mosaik, Untergrundausgleich, Abdichtung im Nassbereich und Demontage alter Fliesen erhöhen den Aufwand. Das Angebot trennt Material und Lohn.

Materialkosten werden nach Ihrer Auswahl separat ausgewiesen oder in einer Pauschale zusammengefasst.

Was den Aufwand bestimmt

  • Format und Material: Großformate und Naturstein brauchen mehr Vorbereitung, mehr Zuschnitt und häufig zwei Verleger.
  • Untergrund: Ausgleichsmasse, neue Grundierung oder ein neuer Bodenaufbau sind eigene Arbeitsgänge.
  • Zuschnitte und Ecken: Nischen, Vorsprünge, Fensterbänke und Mosaikflächen kosten mehr Zeit als eine rechteckige Wand.
  • Abdichtung: Im Nassbereich kommen Dichtband, Manschetten und Trocknungszeiten hinzu.
  • Fugenmaterial: Epoxidfugen und besondere Profile sind teurer als eine Standard-Zementfuge.
  • Demontage und Entsorgung: Alte Fliesen, Kleber und Schadstoffe erhöhen Aufwand und Entsorgungskosten.

Das brauchen wir für ein Angebot

  • Welche Flächen und Räume gefliest werden sollen
  • Ungefähre Quadratmeter, Wand und Boden getrennt
  • Format und Material, falls bereits ausgewählt
  • Fotos der Fläche, des Untergrunds und der Anschlüsse
  • Ob alte Fliesen entfernt werden sollen
  • Ob es ein Nassbereich ist und wie dort abgedichtet wird

Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.

Wann nötig

Wann Sie uns für Fliesenarbeiten brauchen

Fliesen werden meist im Zusammenhang mit einer Sanierung fällig – oder wenn eine Fläche nicht mehr dicht, eben oder zeitgemäß ist. In diesen Fällen übernehmen wir die komplette Fläche.

  • Badrenovierung: Neue Wand- und Bodenfliesen, Duschnische und Waschplatz – inklusive Abdichtung und Demontage des Bestands.
  • Alte Fliesen lösen sich: Hohle Stellen, Risse oder abgeplatzte Kanten zeigen, dass der Untergrund oder der Kleber nicht mehr trägt.
  • Umbau und Grundrissänderung: Neue Wände, Türen oder Sanitäranschlüsse verändern die Flächen und erfordern neue Schnitte und Anschlüsse.
  • Feuchteschaden: Nach einem Wasserschaden wird der Untergrund getrocknet, geprüft und neu aufgebaut, bevor gefliest wird.
  • Terrasse und Eingang: Außenflächen brauchen frostfeste Fliesen, Gefälle und Anschlüsse, die Wasser ableiten.
  • Gewerbefläche: Küche, Praxis oder Laden brauchen rutschhemmende, belastbare Flächen mit passender Fugenbreite.

Häufige Fragen

Fragen zu Fliesenarbeiten

Untergrund, Formate und Fugen – die Fragen, die vor dem Verlegen geklärt sein sollten.

Kann ich Fliesen selbst besorgen?

Ja. Stimmen Sie Format, Charge und Liefertermin vorher mit uns ab. Wir prüfen die Ware bei Anlieferung, übernehmen aber keine Gewähr für Materialfehler oder fehlende Mengen – dafür steht der Lieferant ein. Ein Reserveanteil für Zuschnitte sollte eingeplant sein.

Verlegen Sie auch Großformate?

Ja, wenn der Untergrund eben genug und der Zugang geeignet ist. Großformate brauchen vollflächige Haftung, mehr Zuschnitt und meist zwei Personen. Ist der Estrich zu uneben, muss zuerst ausgeglichen werden.

Kann man Fliesen auf alte Fliesen kleben?

Nur wenn die alten Fliesen fest sitzen, der Untergrund tragfähig ist und die neue Aufbauhöhe an Türen, Dusche und Anschlüssen passt. Das lässt sich erst vor Ort beurteilen. Lose Fliesen oder ein weicher Untergrund bedeuten Demontage.

Warum werden Ecken und Anschlüsse mit Silikon verfugt?

Weil dort zwei Bauteile aufeinandertreffen, die sich unterschiedlich bewegen. Eine starre Zementfuge reißt an diesen Stellen. Die elastische Fuge ersetzt aber keine Abdichtung – im Nassbereich kommt die Verbundabdichtung darunter.

Entfernen Sie alte Fliesen?

Ja, inklusive Entsorgung. Danach wird der Untergrund geprüft und für die neue Fläche vorbereitet. Bei älteren Gebäuden muss vorher geklärt sein, ob in alten Klebern oder Spachtelmassen Asbest enthalten ist.

Fliesenarbeiten anfragen

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