Für Eigentümer und Käufer
Haus vor dem Einzug
Planung und Renovierung vor dem Umzug
Bad, Elektrik und Oberflächen in einer Reihenfolge, die zum Umzugstermin passt – mit Puffer für den Bestand.
Mehr erfahren
Entkernung, Technik, Bad und Oberflächen: Wir legen die Reihenfolge fest, koordinieren die Gewerke und übergeben erst, wenn die Anschlüsse stimmen.
Typische Anwendungsbereiche
„Komplett“ bedeutet nicht automatisch „alles neu“. Entscheidend sind Ihr Zeitpunkt, die Nutzung und der Zustand des Bestands. Vier Situationen – vier unterschiedliche Abläufe.
Für Eigentümer und Käufer
Planung und Renovierung vor dem Umzug
Bad, Elektrik und Oberflächen in einer Reihenfolge, die zum Umzugstermin passt – mit Puffer für den Bestand.
Mehr erfahrenFür Käufer und Kapitalanleger
Modernisierung nach dem Immobilienkauf
Was in der Wohnung möglich ist – und was mit Hausverwaltung, Eigentümergemeinschaft und Nachbarn abgestimmt wird.
Mehr erfahrenFür Eigentümer und Hausverwaltungen
Sanierung mehrerer Wohneinheiten
Mehrere Einheiten, bewohnte und leere Wohnungen, klare Etappen und eine Dokumentation pro Wohneinheit.
Mehr erfahrenFür Unternehmen und Vermieter
Umbau und Modernisierung gewerblicher Flächen
Umbau im laufenden Betrieb oder im geschlossenen Zeitfenster – mit Blick auf Genehmigungen und Brandschutz.
Mehr erfahrenWenn Statik und Schadstoffprüfung es zulassen, wird das Objekt weitgehend auf den Rohbau zurückgeführt. Leitungen, Estrich, Innenwände und Oberflächen werden neu aufgebaut.
Nicht immer ist ein Auszug möglich. Dann werden Bereiche nacheinander saniert, mit klaren Etappenzielen und Schutz der noch genutzten Räume – das kostet mehr Zeit, nicht weniger Sorgfalt.
Was Sie bekommen
Eine Komplettsanierung wird nicht dadurch gut, dass viele Gewerke auf einer Rechnung stehen. Sie wird gut, wenn die Übergänge stimmen: Elektro muss laufen, bevor die Wände geschlossen werden. Die Abdichtung im Bad muss trocken sein, bevor Fliesen kommen. Der Boden muss liegen, bevor Türen und Sockelleisten eingepasst werden.
Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme, die auch die unangenehmen Fragen stellt: Wie alt ist die Elektrik? Gibt es Feuchtigkeit? Sind in einem Altbau Schadstoffe in Klebern, Dämmung oder Farbe zu erwarten? Erst danach lässt sich sagen, welche Arbeiten wirklich notwendig sind.
Sie haben einen festen Ansprechpartner für Ablauf, Zugänge und Abnahme. Arbeiten, die besondere Zulassungen oder Fachbetriebe erfordern, werden mit geeigneten Partnern ausgeführt. Wer welche Leistung übernimmt, steht im Angebot.
Leistungsumfang
Vom Auszug bis zur letzten Sockelleiste: Diese Arbeiten gehören bei uns zum Umfang einer Komplettsanierung – je nach Objekt vollständig oder in Teilen. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Grundriss, Bauteile, Leitungen und der Zustand von Böden, Wänden und Decken werden aufgenommen. Danach legen wir gemeinsam fest, wie die Räume künftig genutzt werden, wo Wände fallen oder entstehen und welche Materialien infrage kommen.
Fliesen, Sanitärkeramik, Türen, Böden und Farben wählen wir, bevor die erste Wand geöffnet wird. So bleibt der Ablauf planbar, und Sie sehen vorher, was am Ende entsteht – nicht erst, wenn es eingebaut ist.
Was nicht erhalten werden kann, wird ausgebaut: alte Böden, Fliesen, Türen, Einbauten, nicht tragende Wände und die alte Küche. Heizkörper und Leitungen, die ersetzt werden, kommen ebenfalls heraus. Tragende Bauteile bleiben unangetastet, solange keine statische Freigabe vorliegt.
Der Bauschutt wird getrennt, abtransportiert und fachgerecht entsorgt. Was stehen bleibt – Treppen, Fenster und Böden in nicht sanierten Räumen – wird abgedeckt und geschützt. Die Entsorgung ist im Angebot eine eigene Position, damit Sie sehen, was sie kostet.
Solange Wände und Decken offen sind, werden Elektro-, Wasser- und Heizungsleitungen neu verlegt. Alte Rohre, veraltete Verteiler und Heizkörper werden ausgetauscht, Abwasseranschlüsse geprüft. Arbeiten, die eine besondere Zulassung erfordern, führen wir mit geeigneten Fachbetrieben aus.
Im Bad folgt der komplette Aufbau: Abdichtung, neue Vor- und Abwasserleitungen, Elektro für Licht und Lüftung, Fliesen, Sanitärkeramik, Dusche oder Wanne, Armaturen und Möbel. Auch die Heizung im Bad wird ersetzt, wenn sie nicht bleiben kann. Sie bekommen das Bad fertig eingerichtet, nicht halb montiert.
Zum Schluss kommen Estrich und Bodenbelag, Trockenbau und Spachtelarbeiten, Anstriche und Tapeten, Türen, Zargen und Sockelleisten. Die Reihenfolge richtet sich danach, welche Arbeit die andere nicht beschädigt: Der Boden liegt vor den Sockelleisten, die Wände sind fertig, bevor Küche oder Möbel kommen.
Vor der Übergabe gehen wir alle Räume gemeinsam durch. Offene Punkte werden dokumentiert und nachgearbeitet. Erst wenn die Anschlüsse funktionieren und die Oberflächen in Ordnung sind, gilt die Sanierung als abgeschlossen.
Ablauf
Bei einer Komplettsanierung ist die Reihenfolge kein Formularpunkt, sondern der Unterschied zwischen einem planbaren Projekt und einer Baustelle, die immer wieder aufgerissen wird.
Räume, Bauteile und Technik werden aufgenommen. Feuchtigkeit, alte Leitungen und Schadstoffe in Altbauten werden vor der Kalkulation angesprochen.
Alte Böden, Fliesen, Türen und nicht tragende Bauteile werden ausgebaut. Was stehen bleibt, wird geschützt – die Entsorgung ist eine eigene Position.
Elektro, Sanitär, Lüftung und Heizung werden verlegt, solange Wände und Decken offen sind. Diese Arbeiten koordinieren wir mit den zuständigen Fachbetrieben.
Trockenbau, Estrich und die Abdichtung in Nassbereichen folgen. Danach beginnen die Trocknungszeiten, bevor Beläge und Oberflächen kommen.
Fliesen, Böden, Türen und Anstriche werden in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie sich nicht gegenseitig beschädigen. Zum Schluss: gemeinsame Abnahme.
Bestand
In Bestandsgebäuden stecken fast immer Überraschungen. Die häufigsten sind keine Katastrophen – aber sie ändern Aufwand und Reihenfolge, wenn sie erst während der Arbeiten auffallen.
Dazu gehören alte Elektroinstallationen ohne ausreichenden Schutzleiter, feuchte Außenwände, verdeckte Schäden unter Fliesen, tragende Bauteile, die nicht ohne Statik verändert werden dürfen, und Schadstoffe in Gebäuden aus der Zeit vor 1990. Wir sprechen diese Punkte bei der Bestandsaufnahme an und planen Reserven ein.
Wenn während der Sanierung etwas Unerwartetes auftaucht, stoppen wir den betroffenen Abschnitt, dokumentieren den Befund und stimmen mit Ihnen ab, bevor weitergearbeitet wird. So entstehen keine stillen Zusatzkosten.
Kosten
Eine seriöse Zahl entsteht erst nach Besichtigung. Entscheidend sind nicht nur die Quadratmeter, sondern der Zustand der Technik, die Anzahl der Bäder und wie viel tatsächlich entkernt werden muss.
Pauschale Quadratmeterpreise verdecken, was den Aufwand wirklich ausmacht. Wir kalkulieren nach Positionen: Entkernung, Rohinstallation, Ausbau, Oberflächen und Entsorgung getrennt.
Wir besichtigen das Objekt kostenlos und erstellen anschließend ein positionsbezogenes Angebot.
Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.
Wann nötig
Eine Komplettsanierung lohnt sich nicht, weil „alles neu“ geplant ist, sondern weil mehrere Arbeiten voneinander abhängen. Wenn ohnehin Wände geöffnet, Leitungen erneuert oder Bäder umgebaut werden, ist ein zusammenhängender Ablauf günstiger als mehrere Einzelaufträge.
Häufige Fragen
Ausziehen, Dauer und unerwartete Befunde – die Fragen, die vor einer Komplettsanierung zuerst kommen.
Bei einer Kernsanierung wird das Objekt weitgehend auf den Rohbau zurückgeführt: Innenwände, Estrich, Leitungen und Oberflächen werden neu aufgebaut. Eine Komplettsanierung koordiniert alle anstehenden Gewerke, lässt aber Bauteile stehen, die noch in Ordnung sind. Welche Variante sinnvoll ist, zeigt die Bestandsaufnahme.
Wenn ohnehin mehrere Bereiche gleichzeitig erneuert werden müssen – etwa Bad, Elektrik, Böden und Türen – und die Reihenfolge abgestimmt werden muss. Einzelne Maßnahmen sind oft günstiger, verursachen aber mehrfach Baustelle, Staub und Folgearbeiten.
Sobald Bad, Elektro oder Estrich erneuert werden, ist ein Auszug in der Regel die realistische Lösung. Bei einer Teilsanierung lassen sich Bereiche nacheinander bearbeiten; dann bleiben Teile der Wohnung nutzbar, das Projekt dauert aber länger.
Das hängt von Fläche, Umfang und Trocknungszeiten ab: mehrere Wochen bis einige Monate. Estrich und Abdichtung brauchen Zeit, bevor Beläge verlegt werden dürfen. Den Ablauf mit Puffern erhalten Sie mit dem Angebot.
Diese Arbeiten erfordern je nach Umfang zugelassene Fachbetriebe. Wir koordinieren sie und arbeiten mit geeigneten Partnern zusammen. Im Angebot steht, welche Leistung von wem ausgeführt wird und welche Abnahmen erforderlich sind.
Pflichtfelder sind mit * markiert. Fotos oder Unterlagen können Sie direkt anhängen.
Esc zum Schließen · Pfeiltasten zum Wechseln
Kostenlose Erstberatung
Nennen Sie uns Ihren Namen und Ihre Telefonnummer. Wir rufen Sie zurück und besprechen Ihr Vorhaben – kostenlos und unverbindlich.