Entkernung eines Badezimmers mit sichtbaren Abbrucharbeiten

Abbruch & Demontage vom Entkernen bis zur Entsorgung

Wir entkernen Wohnungen, Häuser und Gewerbeflächen: Türen, Fliesen, Estrich, Trockenbau und Einbauten – inklusive Schutz, sortenreiner Trennung und Entsorgung.

  • BereicheWohnung bis Gewerbe
  • PrüfungStatik, Leitungen
  • Ergebnisentkernt, entsorgt

Umfang

Was wir für Sie zurückbauen

Vom einzelnen Raum bis zur ganzen Etage. Jede Aufgabe bringt eigenen Aufwand für Werkzeug, Schutz und Entsorgung mit – die Fläche allein sagt darüber wenig aus.

Wohnung oder Etage entkernen

Türen, Einbauten, Fliesen, Böden und Trockenbau – Raum für Raum oder in einem Zug. Die Reihenfolge folgt dem, was danach kommt: Küche vor Boden, Fliesen vor Estrich.

Fliesen und Estrich

Fliesen werden je nach Untergrund gestemmt oder gefräst. Beim Estrich ist entscheidend, ob er auf Trennlage, Dämmung oder Fußbodenheizung liegt – über Heizschlangen arbeiten wir mit anderem Werkzeug.

Trockenbau und Verkleidungen

Trennwände, abgehängte Decken, Schächte und Vorsatzschalen. Vor dem Öffnen prüfen wir, was dahinterliegt: Dämmung, Leitungen oder tragende Teile.

Türen, Zargen und Einbauten

Türen, Zargen, Einbauschränke, Sanitärkeramik und Küchen. Was wiederverwendet werden soll, wird ausgebaut und gesichert; der Rest wird getrennt und entsorgt.

Öffnungen in Wänden und Decken

Durchbrüche und Öffnungen nach geklärter Statik. Kernbohrungen für Leitungen führen wir als eigene Leistung aus; bei größeren Öffnungen steht die statische Bewertung vor dem ersten Schnitt.

Gewerbeflächen

Ladeneinbauten, Trennwände, Decken und Böden. Wenn der Betrieb weiterläuft, werden Bereiche gesperrt und in Etappen gearbeitet – das verschiebt den Zeitplan gegenüber einem leeren Objekt.

Ablauf

So läuft ein Rückbau bei uns ab

Rückbau ist kein Gegenstück zum Bauen: Jede Wand und jede Verkleidung hat eine Funktion. Deshalb steht vor dem ersten Schlag die Prüfung – und erst danach der Abbruch.

  1. 01

    Begehung und Bestand

    Wir sehen uns Räume, Wände und Zugang an, gleichen Pläne ab und orten Leitungen. Wo Unterlagen fehlen, wird geöffnet und geprüft, bevor geschnitten wird.

  2. 02

    Freigaben und Schadstoffe

    Tragende Bauteile brauchen eine statische Freigabe, Leitungen werden gesperrt. Bei Verdacht auf Asbest oder andere Schadstoffe wird vor Beginn beprobt.

  3. 03

    Schutz und Demontage

    Bereiche werden abgesperrt, Böden und Treppen geschützt, Staubschutztüren gesetzt. Türen, Zargen, Einbauten und Keramik werden zuerst ausgebaut.

  4. 04

    Abbruch und Trennung

    Fliesen, Estrich, Trockenbau und Wände werden abgebrochen. Bauschutt, Holz, Metall, Gipskarton und Dämmung werden sortenrein getrennt.

  5. 05

    Entsorgung und Übergabe

    Container werden abtransportiert, die Entsorgung nachgewiesen. Der Bereich wird besenrein übergeben, Anschlusspunkte für die nächsten Gewerke bleiben markiert.

Vorbereitung

Was vor dem ersten Schlag geklärt sein muss

Fünf Punkte entscheiden, ob der Rückbau kontrolliert läuft oder unterwegs gestoppt werden muss. Wir klären sie vor der Ausführung – nicht während.

  • Pläne und Bestand: Alte Pläne helfen, sind aber kein Beweis. Wände werden an mehreren Stellen geöffnet, um Aufbau und Material zu prüfen. Weicht der Bestand ab, ändert sich die Reihenfolge vor dem Abbruch.
  • Tragende Bauteile: Ob eine Wand trägt, entscheidet nicht ihre Dicke. Für tragende Wände, Stürze und Deckenauflager braucht es eine statische Bewertung und je nach Gebäude die Zustimmung des Eigentümers.
  • Leitungen: Strom, Wasser, Gas und Heizung werden vor Beginn freigeschaltet und gesperrt. Bleibende Leitungen werden markiert und geschützt; Gas- und Elektroarbeiten übernehmen die Fachbetriebe.
  • Schadstoffe: In Gebäuden vor den 1990er-Jahren können Asbest, PAK-Kleber, KMF oder Blei stecken. Bei Verdacht wird gestoppt, beprobt und von einem zugelassenen Betrieb saniert.
  • Zugang und Container: Der Container braucht einen tragfähigen, erreichbaren Platz. Auf öffentlichem Grund ist eine Erlaubnis der Kommune nötig; Treppen und Aufzüge bestimmen das Tempo.
Tragende Bauteile: Wände, Stürze, Deckenauflager und Stahlbetonteile werden nicht ohne statische Freigabe entfernt. Das gilt auch, wenn die Wand im Grundriss dünn aussieht. Ohne diese Freigabe wird nicht abgebrochen.

Was wir vorab brauchen

Objekt
Wohnung, Haus oder Gewerbefläche – und welche Etage?
Umfang
Was soll zurückgebaut werden?
Pläne
Grundriss oder Bestandsunterlagen, falls vorhanden
Leitungen
Wo verlaufen Strom, Wasser und Gas?
Schadstoffe
Baujahr und bekannte Materialien
Zugang
Treppe, Aufzug, Zufahrt und Containerstellplatz
Fotos
Räume, Wände und Zugang
Angaben senden

Oder direkt anrufen: +49 160 7764191

Rückbau und Entsorgung

Wie wir abbauen, trennen und entsorgen

  • Schutz zuerst: Bereiche werden abgesperrt, Böden und Treppenhäuser geschützt, Staubschutztüren gesetzt. Wo viel Staub entsteht, arbeiten wir mit Absaugung.
  • Demontage vor Abbruch: Türen, Zargen, Einbauten und Keramik werden ausgebaut, bevor gerissen wird. Das erhält wiederverwendbare Teile und trennt Materialien früh.
  • Sortenrein trennen: Bauschutt, Holz, Metall, Gipskarton und Dämmung werden getrennt. Containermengen und Entsorgung stehen im Angebot.
  • Leitungen und Öffnungen sichern: Entfernte Leitungen werden fachgerecht verschlossen, offene Anschlüsse markiert. Anschlusspunkte bleiben für die nächsten Gewerke erkennbar.
  • Übergabe und Nachweis: Der Bereich wird besenrein übergeben, die Entsorgung nachgewiesen. Auf Wunsch dokumentieren wir den Zustand vor und nach dem Rückbau mit Fotos.

Leistungsumfang Rückbau

Begehung
Bestand, Pläne, Zugang und Containerplatz
Schutz
Absperrung, Abdeckung, Staubschutz
Demontage
Türen, Zargen, Einbauten, Keramik
Abbruch
Fliesen, Estrich, Trockenbau, Wände
Trennung
Materialien sortenrein erfassen
Entsorgung
Container, Abtransport, Nachweis
Übergabe
besenrein, Anschlüsse markiert
Rückbau anfragen

Kosten

Was den Preis für Abbruch bestimmt

Für Abbruch und Entkernung gibt es keinen belastbaren Quadratmeterpreis. Material, Aufbau, Etage, Zugang und Entsorgungsmenge bestimmen den Aufwand – im Angebot stehen Lohn, Container und Deponiegebühren getrennt.

Kalkulation Auf Anfrage nach Volumen und Material

Der Aufwand wird nach Begehung kalkuliert. Enthalten sind Lohn, Schutzmaßnahmen und die im Angebot genannte Entsorgung. Zusätzliche Container oder höhere Deponiegebühren werden nur nach Absprache berechnet.

Bei Verdacht auf Asbest oder andere Schadstoffe wird vor Beginn eine fachliche Prüfung beauftragt.

Was den Aufwand bestimmt

  • Fläche und Bauart: Ein einzelner Raum ist schnell entkernt; mehrere Etagen mit Fliesen, Estrich und Trockenbau brauchen länger und mehr Container.
  • Material: Fliesen und Estrich sind schwer und voluminös, Trockenbau staubt, Metall und Holz lassen sich trennen und zum Teil verwerten.
  • Etage und Zugang: Ohne Aufzug wird jeder Eimer über die Treppe getragen. Enge Zufahrten und weite Wege zum Container kosten Zeit.
  • Tragende Bauteile: Statische Freigabe, Abstützung und besondere Vorsicht bei Stürzen und Deckenauflagern sind eigene Positionen.
  • Entsorgung: Container, Deponiegebühren und getrennte Abholung von Sonderabfällen richten sich nach Menge und Material.
  • Schadstoffprüfung: Bei Verdacht auf Asbest oder andere Schadstoffe wird vor Beginn beprobt und, falls nötig, ein zugelassener Betrieb eingebunden.

Das brauchen wir für ein Angebot

  • Objektart, Etage und ungefähre Fläche
  • Was zurückgebaut werden soll: Fliesen, Estrich, Trockenbau, Türen, Einbauten
  • Grundriss oder Bestandsunterlagen, falls vorhanden
  • Baujahr und bekannte Schadstoffe oder Materialien
  • Zugang: Treppe, Aufzug, Zufahrt und möglicher Containerstellplatz
  • Fotos von Räumen, Wänden und Zugang

Einsatzgebiet Unser Standort ist Erlensee. Regelmäßig im Einsatz sind wir in Hanau, Bruchköbel, Langenselbold, Rodenbach und Maintal sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet.

Wann nötig

Wann Sie uns für den Rückbau brauchen

Rückbau lohnt sich, wenn vor der Sanierung Platz geschaffen werden muss oder alte Einbauten die neue Nutzung blockieren. Häufig ist er der erste Schritt einer Komplettsanierung – und der Punkt, an dem sich Zeitplan und Kosten entscheiden.

  • Vor einer Komplettsanierung: Fliesen, Böden, Türen und Einbauten müssen raus, bevor Leitungen und Oberflächen neu entstehen.
  • Bad oder Küche werden erneuert: Alte Fliesen, Keramik und Einbauten raus – inklusive Schutz der angrenzenden Räume.
  • Gewerbe oder Mietobjekt wechselt: Ladeneinbauten, Trennwände und Decken werden auf den neuen Nutzer angepasst.
  • Ein Durchbruch soll entstehen: Öffnungen in Wänden und Decken, nach geklärter Statik und mit sauberer Entsorgung.
  • Nach Wasserschaden: Durchnässte Böden, Dämmung und Verkleidungen müssen entfernt und getrennt entsorgt werden.
  • Einbauten sind nicht mehr nutzbar: Schränke, Zargen, Türen und Sanitärkeramik ausbauen, bevor der neue Ausbau beginnt.

Häufige Fragen

Fragen zu Abbruch & Demontage

Statik, Schadstoffe und Entsorgung – die Fragen, die vor einem Rückbau zuerst kommen.

Entsorgen Sie auch Bauschutt?

Ja, Container und Abtransport können wir übernehmen. Die Entsorgung wird nach Material getrennt; Container und Deponiegebühren stehen getrennt im Angebot. Bei Sonderabfällen wird die Abholung vorab geklärt.

Was passiert bei Asbestverdacht?

Die Arbeiten werden gestoppt und eine fachliche Prüfung veranlasst. Asbesthaltige Materialien dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben entfernt werden – wir führen diese Sanierung nicht selbst durch, koordinieren aber die Übergabe an den Betrieb.

Kann ich eine Wand selbst herausreißen?

Nicht jede Wand darf entfernt werden. Bei tragenden Wänden, Stürzen und Deckenauflagern ist eine statische Freigabe nötig. Auch Leitungen in der Wand und die Entsorgung des Materials müssen vorher geklärt sein.

Wie lange dauert eine Entkernung?

Eine Wohnung ist je nach Größe und Material in wenigen Tagen entkernt. Fliesen und Estrich sowie mehrere Etagen brauchen länger. Entscheidend sind auch Zugang, Containerlogistik und ob vorher Schadstoffe geprüft werden müssen.

Brauche ich für den Container eine Genehmigung?

Steht der Container auf öffentlichem Grund, braucht es dafür eine Erlaubnis der Kommune. Auf dem Grundstück genügt ein tragfähiger, erreichbarer Platz. Standort und Zufahrt werden vor der Bestellung festgelegt.

Rückbau anfragen

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